Lachsparade Torgau


Der Entwurf fokussiert die in Torgau jahrhundertelang ansässige Binnenfischerei mit ihren im Stadtteil Fischerdörfchen wirkenden Elbfischer. Die Elbe führte in früherer Zeit ein verhältnismäßig sauberes Wasser und hatte demzufolge auch einen ansehnlichen Fischreichtum, wie die Torgauer Fischerinnung belegt. Torgaus Fischmeister machten ihren Beruf Ehre und Ansehen. In geringer Entfernung von der Hafeneinfahrt hatten sie am stadtseitigen Elbufer ihren Bootsanlegeplatz und auch ihren Trockenplatz für die Fischnetze. Die Meisternamen Sickert, Wolf, Gerike, Göhre, Leideritz und Kay hielten hier viele Jahre und Generationen die Tradition. In der Scheffelstraße, ungefähr dort, wo sich der Eingang zum Ratskeller befindet, standen an der Bordkante des Bürgersteiges entlang die Frauen der Fischmeister hinter ihren Fischbehältern und boten die lebendfrischen Fische zum Verkauf an. Wichtig für den Entwurf ist die historisch belegte Tatsache, dass die Elbfischer in ihrer Abhängigkeit vom Herrn des Stromes die Pflicht zu erfüllen hatten, den ersten im neuen Jahr gefangenen Lachs, der einen Gulden wert war, aufs Schloss bringen und zu schenken. Die 6 Lachsköpfe versinnbildlichen die damalige Bedeutung des Lachses und den damit verbundenen Brauch. Die Zahl Sechs bezieht sich auf die 6 Torgauer Fischmeister, die mit ihren Booten am stadtseitigen Elbufer anlagen. Die Fischköpfe sollen in originaler Grösse wie Fischtrophäen an den Wänden der Häuser in der Scheffelstraße montiert werden. Denkbar sind auch Ankäufe der Hauseigner, die einen hochwertigen Guss der Köpfe in Bronze zulassen würden. Die Behandlung der Oberfläche (Beizen, Pigmente) wird unterschiedlich ausgeführt.Der Entwurf fokussiert die in Torgau jahrhundertelang ansässige Binnenfischerei mit ihren im Stadtteil Fischerdörfchen wirkenden Elbfischer. Die Elbe führte in früherer Zeit ein verhältnismäßig sauberes Wasser und hatte demzufolge auch einen ansehnlichen Fischreichtum, wie die Torgauer Fischerinnung belegt. Torgaus Fischmeister machten ihren Beruf Ehre und Ansehen. In geringer Entfernung von der Hafeneinfahrt hatten sie am stadtseitigen Elbufer ihren Bootsanlegeplatz und auch ihren Trockenplatz für die Fischnetze. Die Meisternamen Sickert, Wolf, Gerike, Göhre, Leideritz und Kay hielten hier viele Jahre und Generationen die Tradition. In der Scheffelstraße, ungefähr dort, wo sich der Eingang zum Ratskeller befindet, standen an der Bordkante des Bürgersteiges entlang die Frauen der Fischmeister hinter ihren Fischbehältern und boten die lebendfrischen Fische zum Verkauf an. Wichtig für den Entwurf ist die historisch belegte Tatsache, dass die Elbfischer in ihrer Abhängigkeit vom Herrn des Stromes die Pflicht zu erfüllen hatten, den ersten im neuen Jahr gefangenen Lachs, der einen Gulden wert war, aufs Schloss bringen und zu schenken. Die 6 Lachsköpfe versinnbildlichen die damalige Bedeutung des Lachses und den damit verbundenen Brauch. Die Zahl Sechs bezieht sich auf die 6 Torgauer Fischmeister, die mit ihren Booten am stadtseitigen Elbufer anlagen. Die Fischköpfe sollen in originaler Grösse wie Fischtrophäen an den Wänden der Häuser in der Scheffelstraße montiert werden. Denkbar sind auch Ankäufe der Hauseigner, die einen hochwertigen Guss der Köpfe in Bronze zulassen würden. Die Behandlung der Oberfläche (Beizen, Pigmente) wird unterschiedlich ausgeführt.